These boots are made for walking…

Und das haben sie diesen Freitag auch zur Genüge getan.

Es war dieses Jahr wieder soweit. Nachdem ich die letzten Jahre die CeBIT nicht besucht habe (es gab einfach keinen Grund) wollte ich sie mir dieses Jahr nicht entgehen lassen. Immerhin kommt das Studienende und die Diplomarbeit näher, da ist es nicht verkehrt sich einmal umzuschauen.

Mit dem ICE gings direkt von Würzburg zum Messebahnhof. 10:26 war die Ankunft. Da Prof. Fischer zufällig am Freitag seinen Vortrag halten sollte (10:30) dachte ich mir ich schau mir das mal an. Blöd nur, dass ich an Hallte 13 auf das Gelände kam und der Vortrag in Halle 5 stattfand. Wer auf der Messe schonmal war weiß was das für Entfernungen sind. Und rennen will man ja auch wieder nicht. Aber mit zügigen Schritten war ich 10:45 am Stand angekommen. Und wie das für Professoren zu üblich ist, 15 Minuten später ist ja normal, hat er auch noch nicht angefangen.
Der Vortrag war recht interessant, aber als Leser des Buches Websiteboosting kannte man das Meiste schon. Nach dem Vortrag und noch ein wenig Smalltalk gings dann endlich los. In Halle 5 war ich ja schon und die war für meinen Fachbereich E-Commerce eigentlich ideal. Ich habe einige Unternehmen kennengelernt und mich mit ein paar Leuten Unterhalten. Eine Diplomarbeit habe ich natürlich noch nicht. Dafür bin ich noch zu früh dran. Die Unternehmen rechnen alle mit einer Vorlaufzeit von 2-3 Monaten und ich kann erst im August anfangen. Trotzdem weiß ich jetzt an wen ich mich wenden kann. Sehr hilfreich war da auch das JobCenter der CeBIT. Schon alleine wegen der Gespräche dort hat sich der Besuch gelohnt.
Nebenbei habe ich natürlich auch meine Kunden nicht aus den Augen verloren. Für WÜMS brauche ich immer noch eine Lösung um die Vereinsdaten zu verwalten und war bisher nicht fündig geworden. Jetzt habe ich zwar eine Lösung gefunden, aber preislich wird die wohl nicht in Frage kommen. Trotzdem ein interessantes Gespräch.

Private wollte ich mir das neue Smartphone von Asus anschauen das P535. Und -oh Freude- die haben das am Stand ausgestellt. Nachdem ich das Gerät nun in der Hand hatte bin ich der Entscheidung es zu kaufen wesentlich näher gerückt. Fehlt nur noch die Finanzierung.

Nachdem ich alle meine Punkte abgearbeitet hatte bin ich noch so über die Messe geschlendert und habe mich umgeschaut. Wirklich berauschend war das allerdings nicht. Klar überall tolle neue Fernseher, Home-Media-Systeme. Ein haufen kleiner Stände von Asiaten mit allen möglichen Hardwareprodukten. Alles schön anzuschauen, aber deswegen muss man nicht auf die CeBIT. Die “Großen” waren natürlich auch vertreten. Aber zum einen habe ich dort keine Informationen benötigt, zum anderen wars dort dann auch überlaufen. Die Informationen über neue Produkte bekommt man besser aus Zeitschriften und dem Internet.

Fazit: Ein anstrengender aber lohnender Tag. Ich muss mal noch wiegen wie viel Informationsmaterial ich mitgenommen habe -nein ich bin nicht schnorrend an den STänden vorbeigegangen und habe hunderte von Kugelschreiber mitgehen lassen es ist wirklich Informationsmaterial.
Wer gezielt auf die CeBIT geht mit einem Katalog an “Aufgaben” für den lohnt es sich durchaus. Wer einfach nur zum Schauen hingeht kann auch zuhause bleiben.

Eine Reaktion zu “These boots are made for walking…”

  1. Mario Fischer

    >Und wie das für Professoren zu üblich ist, 15 Minuten später ist ja normal, hat er auch noch nicht angefangen.

    Wir haben halt extra auf Sie gewartet… ;-)